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February 22 2010

szara

23 Gründe

23 Gründe für "Zu mir"

Weil ich den Weg abschätzen kann und sogar eine Taxifahrt springen lassen kann.

Überhaupt: „zu mir“ ist es definitiv näher

Weil wir dann auf dem Weg vielleicht die Nachbarin/ den Nachbarn treffen, da kann ich super Eindruck schinden.

Weil ich bei mir daheim noch schnell in die scharfe bzw. in jedem Fall in andere Unterwäsche schlüpfen kann.

Weil ich bei mir daheim ungesehen die peinlichen Simpsons-Socken verschwinden lassen kann.

Und zur Not auch noch die Zähne putzen könnte...

und ueberhaupt... nur da meine Zahnbürste im Bad steht.

Falls ich doch noch kotzen muss, kann ich das leichter kaschieren.

Weil dort ich die Musikauswahl bestimmen kann.

Weil ich weiß, wo die Kondome liegen.

Weil ich hier beim Orgasmus richtig laut sein kann.

Weil ich da noch ein leckeres Eis in der Kühlung habe.

Weil da nicht einfach irgendwelche Geschwister vor der Tür stehen und überraschend Obdach suchen und so die ganze Sache noch vereiteln können.

Weil ich da am nächsten Morgen nicht noch mit so einem ungewaschenen schlechten Gewissen verkatert durch die Stadt eiern muss. Sondern einfach schnell unter die heiße Dusche kann.

Weil ich da die Schleichwege kenne, um alle Mitbewohner zu umgehen.

Weil ich da im Anschluss einfach besser und tiefer schlafe.

Zum Frühstück habe ich Pflaumenmuß daheim. Immer

Und den besseren Kaffee.

Ich muss mich morgen früh nicht mit deiner bescheuerten Mitbewohnerin unterhalten.

Ich muss morgen früh nicht in den stinkenden Klamotten vom letzten Abend nach Hause gehen. Du schon.

Ich gehe nicht das Risiko ein, in einem zu kleinen Bett in geschmackloser Bettwäsche zu schlafen.

Weil ich ganz sicher keinen Hund habe. Du vielleicht schon.

Weil es am Ende doch egal ist, ob wir zu dir oder zu mir gehen. Hauptsache wir gehen jetzt mal. Also komm, ich zeig dir den Weg


23 Gründe für "Zu dir"

Weil ich meine Wohnung zu klein und unaufgeräumt finde und kein Klopapier mehr daheim hab.

Zu dir, weil ich ein kleines Abenteuer erlebe, und du nur ein Heimspiel.

Weil ich auf dem Weg fragen kann, wann wir endlich da sind.

Weil ich in deiner geheimen Schublade kramen kann, während du auf dem Klo bist.

Weil bei dir eventuell Kinderfotos von dir an der Wand hängen.

Weil ich herausfinden kann, was für ein Duschgel du benutzt.

Weil ich an deinem Bücherregal schon sehen kann, ob man sich mit dir über mehr unterhalten kann als über die Einrichtung in der Bar.

Zusammengefasst: Weil ich in meinem Privatleben gerne hobbysoziologische Feldstudien durchführe.

Weil ich dir kein frisches Handtuch ins Bad reichen muss.

Weil ich mir keine dummen Kommentare von meinen Mitbewohnern ("Schon wieder?!") anhören muss.

Ich muss am nächsten Morgen keine Haare von meinem Laken fieseln oder mein Bett neu beziehen.

Du hast vielleicht mehr im Kühlschrank als ich. Darauf kann ich zumindest spekulieren.

Weil ich entscheiden kann, wann es vorbei ist. In dem ich aufstehe und mich anziehe.

Du kannst dich nicht mitten in der Nacht aus dem Zimmer schleichen.

Ich habe natürlich keine Ahnung, wo der nächste Bäcker ist. Deswegen holst du die Brötchen für das Frühstück

Ich bestimme, ob ich dir beim Abschied meine Telefonnummer auf einen Zettel schreibe.

Oder ich sage einfach: „Na dann, man sieht sich“

Weil ich auf jeden Fall nicht der Verlassene bin.

Weil ich die Nacht schneller vergessen kann als du.

Weil du danach weniger über mich weißt, als ich über dich.

Weil im Zweifelsfall immer du Schuld bist.

Und ich auf dem Heimweg ziemlich sicher sein werde, ob ich deine Wohnung noch mal betreten will.

Und selbst wenn du keine Lust hast mich wiederzusehen: Ich weiß jetzt, wo du wohnst. Ha!
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